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HAUSGOTTESDIENST

  räumlich getrennt und doch verbunden feiern

Hausgottesdienst für die Sommerzeit

 

Zu Beginn

Die Glocken läuten. Ich komme zur Ruhe.
Ich zünde eine Kerze an.



Gebet

Gott, du hältst mich in deinen Händen.
Du trägst mich im Herzen.
Dein Angesicht erhebst du auf mich
und rufst mich bei meinem Namen.
Du kennst mich ganz.

Du in deiner Dreiheit, die für mich so schwer zu verstehen ist,
liebst mich, mich mit meinen tausend Dingen.

Du legst deinen Segen auf mich.
In diesem Hausgottesdienst, in deinem Wort, in deiner Gemeinschaft.
Jetzt und immer. Amen.



Psalm 113

Ich habe dich angesprochen
und dich bei deinem Namen genannt.
Du bist kein fremder Gott, verflüchtigt im dunklen All.
Aus der Unendlichkeit her hast du dich den Menschen bekannt gemacht.


Darum wollen wir deinen Namen auf unseren Lippen tragen
vom ersten bis zum letzten Atemzug,
vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang.


Wir wollen dein Lob verbreiten in allen Häusern und Hütten.
Du verbindest dich mit uns Menschen,
ohne dich in uns zu verlieren.
Deine Güte reicht, so weit der Himmel ist,
ohne dass sie jemals endet.


Wer gleicht dir hier auf Erden?
Der ist sein Ebenbild,
der sich um die Armen kümmert und ihnen unter die Arme greift;
der sie aufhebt, wenn sie gefallen sind und ihnen die Tränen trocknet.


Wer gleicht dir hier auf Erden?
Der ist dein Geschöpf, der neues Leben schafft wie eine Mutter
und es behütet vom ersten Tag an;
der die Liebe an die erste Stelle setzt
und Gottes Freundlichkeit ausstrahlt.

 

Lied

Credo-Lied, Melodie EG 140 oder 184
 

Wir glauben Gott ist in der Welt,
der Leben gibt und Treue hält,
Gott fügt das All und trägt die Zeit,
Erbarmen bis in Ewigkeit.


Wir glauben: Gott hat ihn erwählt,
den Juden Jesus für die Welt.
Der schrie am Kreuz nach seinem Gott,
der sich verbirgt in Not und Tod.


Wir glauben: Gottes Schöpfermacht
hat Leben neu ans Licht gebracht,
denn alles, was der Glaube sieht,
spricht seine Sprache, singt sein Lied.


Wir glauben: Gott wirkt durch den Geist.
Was Jesu Taufe uns verheißt:
Umkehr aus der verwirkten Zeit
und Trachten nach Gerechtigkeit.


Wir glauben: Gott ruft durch die Schrift,
das Wort, das unser Leben trifft.
Das Abendmahl mit Brot und Wein
lädt Hungrige zur Hoffnung ein.


Wenn unser Leben Antwort gibt
darauf, dass Gott die Welt geliebt,
wächst Gottes Volk in dieser Zeit,
Erbarmen bis in Ewigkeit.


Impuls zur ausklingenden Sommerzeit

 

Segen

Gott segne uns und behüte uns.
Gott lasse sein Angesicht leuchten über uns und sei uns gnädig.
Gott erhebe sein Angesicht auf uns und gebe uns Frieden.

Amen.
 

Quellen: Psalm 113 – in moderner Übertragung von Hanns Dieter Hübsch/ Uwe Seidel
NL 956.2, Lied Gerhard Bauer, in: ggg 12: Bitten, Loben und Bekennen, S. 174,
Bild: pixabay.com

HAUSGOTTESDIENST | DIE IDEE

Liebe Gemeindeglieder,

wenn die Glocken am Wochenende läuten,
dann können wir uns in Pandemie-Zeiten nicht wie gewohnt in unseren Kirchen versammeln.
Aber wir können dennoch gemeinsam Gottesdienst feiern - Hausgottesdienst -
und wissen dabei: Andere tun dasselbe wie wir, an verschiedenen Orten zur gleichen Zeit.
Wir bleiben Teil einer Gemeinschaft - das, was uns verbindet, ist größer als das, was wir sehen.

Zuhause wird es still.
Wir entzünden eine Kerze und feiern Gottesdienst – miteinander verbunden.

Gott behüte Sie!

 

HAUSGOTTESDIENST | Segen